Peer-to-Peer Learning

Traditionelle Weiterbildungsmethoden sind oft zu starr und unflexibel, um den Anforderungen der neuen Arbeitswelt gerecht zu werden. Implementieren Sie Peer-to-Peer Learning im Unternehmen.Diese Lernmethode ermöglicht es Ihren Mitarbeitenden, Wissen direkt miteinander zu teilen und voneinander zu lernen. Dabei wird nicht nur der Wissenstransfer beschleunigt, sondern auch die Zusammenarbeit und das gegenseitige Verständnis im Team gestärkt.

„Ohne einen definierten Inhalt und ohne klare Struktur verliert Peer-Learning schnell an Effektivität, die beschriebenen Vorteile lösen sich in Luft auf und die Führungskräfte werden ihre wertvolle Zeit anderweitig einsetzen.“

Martin Frauchiger

Unser Verständnis von Peer-to-Peer Learning

Peer-to-Peer Learning, auch als Peer-Learning oder Peer-Coaching bekannt, ist eine Methode, bei der Mitarbeitende mit gleichen oder vergleichbaren Funktionen voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen.
Wie bei jeder anderen Form der Personalentwicklung, ist Peer-to-Peer Learning erfolgreicher, wenn diese von der Geschäftsleitung eingesetzt und gefördert wird.

In unseren Lerneinheiten verwenden wir vorwiegend den Begriff Peer-Learning.
Für ein effektives Peer-Learning empfehlen wir konstante Gruppen von 6-8 Mitarbeitenden während rund 12 Monaten. Diese reflektieren in PeerWorkshops gemeinsam Herausforderungen aus ihrem Arbeitsalltag, profitieren gegenseitig von Praxis-Erfahrungen und entwickeln Lösungsansätze.

Die PeerWorkshops bilden einen strukturierten Raum für offene Kommunikation, fördern eine positive Lernkultur und tragen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung von Kompetenzen bei.
Peer-to-Peer Learning gilt als eine der kostengünstigsten Personalentwicklungs-Massnahmen.

  • Effizienter Wissenstransfer
  • Förderung der Innovationskraft
  • Kostenersparnis in der Personalentwicklung
  • Stärkung der Unternehmenskultur und der Zusammenarbeit

PeerWorkshops bieten Gelegenheit, aus den Erfahrungen anderer zu lernen, die Führungskompetenzen effektiv weiterzuentwickeln und somit die Rolle als Führungsperson zu definieren und zu stärken.

  • Schnellere Entwicklung von Führungskompetenzen
  • Zugang zu praktischem Erfahrungswissen erfahrener Kollegen
  • Stärkung des Selbstvertrauens in der neuen Rolle
  • Aufbau eines wertvollen Netzwerks
  • Stärkung der Zusammenarbeit

PeerWorkshops fördern die Reflexion und Weiterentwicklung von Führungsqualitäten durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Sichtweisen und Herausforderungen.

  • die Reflexion und Verfeinerung der Führungspraxis
  • die Einblicke in neue Perspektiven und Ansätze
  • die Förderung der Innovationskraft, aufgrund der Diskussion neuer Ideen und aktuellem Wissen
  • die Möglichkeit, als Mentor zu agieren und eigenes Wissen weiterzugeben
  • Stärkung der Zusammenarbeit

Geschäftliche Zusammenkünfte müssen wohlüberlegtund zielgerichtet sein – gewichten Sie den Zweck höherals die Gewohnheit und nehmen Sie die Wirksamkeitwichtiger als die reine Leistungsfähigkeit.

Daher fragen Sie sich vor jedem PeerWorkshop: Was wollen wir erreichen? Welches Ergebnis wollen wir am Schluss haben? Können alle während der geplanten Zeit einen Beitrag zum Ergebnis leisten? Nur wenn diese Fragen klar beantwortet sind, macht es Sinn, einen PeerWorkshop durchzuführen. Ein gut vorbereiteter PeerWorkshop, mit klarem Zweck und klarer Struktur, hilft allen Beteiligten, ihre Zeit sinnvoll zu nutzen und gemeinsam vorwärts zu kommen.

Der erste Schritt zu einem erfolgreichen PeerWorkshop ist, sich selbst zu fragen: „Ist ein PeerWorkshop wirklich der beste Weg, um unser Ziel zu erreichen?“ Oder: „Gibt es eine andere Art der Zusammenarbeit oder des Austauschs, die zum gleichen Ergebnis führen würde?“
Gehen Sie die untenstehende Checkliste durch:

  • Kann ich mein Anliegen wirksam durch eine kurze E-Mail oder Nachricht übermitteln?
  • Kann ich diese Aufgabe/Herausforderung selbstständig, effektiver erfüllen?
  • Können wir uns in diesem Themenbereich ohne PeerWorkshop besser und schneller weiterentwickeln?
  • Können wir ohne einen PeerWorkshop wirkungsvoller zusammenarbeiten?
  • Können wir bei diesem Vorhaben zeitversetzt zusammenarbeiten – und dabei die gleichen Ergebnisse erzielen?

Wenn Sie einen der obenstehenden Punkte angekreuzt haben, ist ein PeerWorkshop möglicherweise nicht nötig, verschwendet Zeit und Mittel – und verärgert die Teilnehmenden. Prüfen Sie andere Möglichkeiten, wie Sie Ihr Anliegen besprechen oder bei einem Vorhaben zusammenarbeiten können.

Wenn jedoch keine der nebenstehenden Voraussetzungen erfüllt ist, könnte ein PeerWorkshop tatsächlich der beste Weg sein, um weiterzukommen. Was sind nun Ihre Aufgaben als moderierende Person? Wie können Sie als teilnehmende Person zur Effektivität beitragen? In der kurzen Lerneinheit ‚PeerWorkshops moderieren‘ erfahren Sie mehr dazu.

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